About ATHENA

Teilchenbeschleuniger als Fortschrittsmaschinen

1927 wurd der erste RF Teilchenbeschleuniger durch Rolf Wideröe an der Technische Hochschule Aachen aufgebaut. Inzwischen verrichten bereits 30.000 Beschleuniger ihren Dienst für Wissenschaft, Medizin und Industrie, dienen aber auch z.B. zur Inspektion von Schiffsladungen und retten bei der Tumorbestrahlung Menschenleben. Seit dem wurden Teilchenbeschleuniger und die mit ihren Strahlen ermöglichten Entdeckungen mit zahlreichen Nobelpreisen gewürdigt.

Forschung und Entwicklung von Teilchenbeschleunigern in Deutschland

Traditionell hat Deutschland eine führende Rolle in Entwicklung, Bau und Betrieb von Beschleunigern. Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren betreibt die großen Teilchenbeschleuniger in Deutschland und führt ein ehrgeiziges Beschleuniger-Forschungsprogramm durch (ARD = Accelerator Research and Development). Tausende Nutzer aus Wissenschaft, Industrie und Medizin verlassen sich in ihrer Arbeit auf die weltweit führenden Beschleuniger in den Helmholtz-Zentren. Diese führende Rolle wird durch strategische Beschleunigerforschung ständig behauptet und ausgebaut. DESY ist Deutschlands größtes Beschleunigerzentrum und koordiniert das ATHENA Projekt.

Der nächste Schritt der Beschleunigerwissenschaft

Plasmabeschleuniger ermöglichen kompakte Beschleuniger, die auch preiswerter sein sollen. So konnten schon Elektronenstrahlen mit einer Energie von über 4 GeV in 9 cm erreicht werden. Ähnliche Durchbrüche wurden auch für Ionen- und Protonenstrahlen aus Plasmabeschleunigern gemacht. Die Herausforderung dabei ist eine ausreichende Strahlqualität. In diesem Bereich können die Helmholtz Beschleunigerzentren jahrzehntelange Erfahrung vorweisen.. Plasmabeschleuniger eröffnen viele neue Anwendungen, verbreitern die Nutzerbasis und damit auch die gesellschaftliche Bedeutung der Helmholtz-Zentren. Insbesondere bieten diese Beschleuniger auch neue Möglichkeiten in der Medizin.